Mittwoch, 25. November 2009

Plätzchen-Rohrschach


gekauft habe ich diese Förmchen, weil ich schon immer mal Nilpferde backen wollte. Der Ofen, der Teig und die Schokolade haben etwas anderes daraus gemacht...

Montag, 19. Oktober 2009

Öko im Selbstversuch II

Es ist eindeutig zu früh kalt geworden, um ein echter Öko zu bleiben. Ich heize wenigstens das Wohnzimmer, trotz der vom Ex-Finanzsenator-bald-Ex-Bundesbänker vorgeschlagenen Strickjacke. Teewasser koche ich in Kannenportionen und ansonsten kann ich nicht Fahrrad fahren mangels wetteradäquater eleganter Bekleidung und wegen diverser Gelenkzipperlein (kommen bestimmt vom zu wenig Fleisch essen). Ich will ein Auto.
Achso und zum Essen gehen: In der Pannierstraße war ich ein paar mal in der erste Pizzeria auf der linken Seite, aber die ist nur was für Spartage. Indian Palace II auf der Hermannstraße hatte eine der leckersten Thali-Platten seit langem, leider ein unerträglich langsamer Service und extrem seltsame Fliegen in großer Zahl...daher bisher keine Neuempfehlungen, das von den Kolleg/innen besprochenen TinTin hört sich aber gut an...

Samstag, 3. Oktober 2009

Ägyptische Specials: Baraka

In letzter Zeit gehe ich kaum essen, daher fällt mir auf Anfrage auch kaum eine Empfehlung ein...Deshalb war ich dankbar, dass Frau Friedel das "Baraka" am Lausitzer Platz vorschlug. Geschwächt kann man dort auch prima auf der Liegefläche herumlümmeln und gegebenenfalls auch Tomaten essen (Herschel!). Die Servicekräfte haben gut zu tun und sich offenbar nicht abgesprochen, deshalb wartete ich zunächst eine Weile auf die Karte und später auch eine Weile auf das Bestellen und Nachbestellen. Die Freundlichkeit und kreuzberger Unkompliziertheit machte das aber prima erträglich. Das Essen ist lecker, vor allem Das Tajine von Frau Friedel war wirklich gut (Pflaumen und Lamm - mjam). Mit 10,50 bei der Portionsgröße aber gerade eben für uns ausreichend und ein Nachtisch geht dann auch noch. Mein Casablanca-Spieß ist ein würdiger Ersatz für Köfte bei Sufissimo und mit 6,50 auch fair bepreist (ja, ich will jetzt nicht über das Fleisch diskutieren...). Wir verweilten bis 12 Uhr - sprich wir wurden auch nicht bedrängt oder rauskomplimentiert, bei zwei Kannen Tee, Alkohol gibt es dort nicht, was ich aber ganz angenehm fand.

Öko im Selbstversuch

Ich versuche seit gefühlten zwei Wochen, einen ökologischeren Lebensstil zu führen. Dazu soll gehören: Energie sparen (CO2-Fußabdruck), weitgehend Lebensmittel zu kaufen, die nicht zu einer weiteren Überfischung der Meere führen, die Früchte quer um die Welt fliegen, die dazu führen, dass Tiere schlecht behandelt werden...Was davon kann ich einbauen, was beeinträchtigt meinen Lebensstil?
1. CO2-Fußabdruck - das ist viel zu ungenau. Die meisten Sachen die da stehen mache ich ohnehin und - isch 'abe gar kein Auto. Aber: ich fahre derzeit Fahrrad, bei jedem Wetter (die Fahrradfahrer haben alle Recht, die Autofahrer sind total gemein). Ich mache mein eingebautes Hallogenscheinwerfer-Schauspiel in Küche und Bad nicht dauernd an. Ich koche nur soviel Wasser wie ich brauche. Größtes Problem: Espresso kochen. Die Espressokanne ist zu klein für die Herdplatte. gefühlt mache ich damit aus meiner 39er Abdruck eine gepflegte 42. Gibt es da öko-Lösungen?
2. Fisch ist schwierig. Da geht nur der "Deutsche-See"-Tiefkühlfisch, und der ist teuer. Meistens verzichte ich daher. Es ist Apfelzeit, daher ist das mit dem Obst kein Problem, aber was ist mit den Satsumas aus Spanien? Fleisch geht irgendwie gar nicht, gerade, es gibt kaum normale Supermärkte die wenigstens Fleisch mit dem Bio-Siegel verkaufen, jedenfalls nicht in Neukölln. Bei Plus-jetzt-Netto gibt es leckere Sojaschnetzel und Tofu-Bolognese. Aber ob die gentechnikfrei ist - das bezweifle ich.
Heute baue ich eine weitere Energiesparlampe ein und koch ein Lachsfilet aus Aquakultur, das mit dem Ökotest-Siegel sehr gut bewertet wurde. Wahrscheinlich ist aber auch das Humbug, denn die ganze Aquakultur ist ökologischer Irrsinn.
Fazit: bisher schlage ich mich irgendwie, aber man braucht viele Informationen...

Montag, 10. August 2009

Essen auf Reisen...Zwischenspiel zu Haribo


Der Kenner des heimischen Gelatineerzeugnis-Programms wird mir a) beipflichten und b) feststellen, dass a) das deutsche Haribo(bzw. andere Marken) erzeugnisse-Sortiment seit vielen Jahren weitgehend unverändert d.h. langweilig und b) das hier gezeigten Sortiment nicht dem deutschen Produktspektrum entspricht. Linker Hand, in Form einer Münze findet sich ein Colageschmack, gefolgt von (das finde ich wichtig) einem Fisch in der Konsistenz eines "Fröschlis" aber mit Lakritzgeschmack, daneben ein flaschenförmiges himbeergeschmackiges weiße Maus-Erzeugnis, ein weicher Klassiker-Bär und eine Tropifrutti Orangenscheibe. Diese Produkte in Folge vertilgt verursachen ein wirklich aufregendes Geschmackserlebnis und, das ist das Wichtigste, sind gemischt in Tüten zu erwerben unter dem Namen "Topstar-Mix". Ich empfinde diese Bezeichnung nicht als Übertreibung. Zur Erinnerung: bei uns gibt es in diesem Segment "Colorado" - mit den ekligen Lakritz-Schoko-Dingern, den pillenförmigen Lakritzdingern und Fröschlis mit Lakritzgeschmack habe ich hier überhaupt noch nicht gesehen.
Ich finde das nicht in Ordnung. In Dänemark gibt es das.

Glück auf der Straße - wegen des Motivs

Sonntag, 26. Juli 2009

Essen auf Reisen...



Ich war in Neuruppin, auch bekannt als "Schweiz Brandenburgs" (keine Ahnung, es soll wohl hügeliger sein, aber ich diskutiere das jetzt mal nicht) und wurde überrascht. Ehrlich, ich habe mit "Soljanka" gerechnet, auch mit "Bauerfrühstück" und ich habe auch einen "Toast Hawaii" gegessen. Ich dachte ehrlich gesagt, das wars dann, und ich kann mal wieder ein bisschen ironisch über die Culinaria auf Reisen schreiben.
Als ich am ersten Abend im "Up Hus Idyll" war, um mein Zanderfilet auf Blattspinat mit Blätterteigbrötchen und Dijonsenfsoße zu essen (13,50 Euro), extrem freundlich bedient wurde, einen leckeren Riesling (3,50 Euro) zu trinken bekam wurde ich schon misstrauisch...diese Brandenburger, wollen sie mich locken? Es hätte aber auch Zufall sein können und so wagten wir uns am nächsten Abend in "Theo's Steakhouse" (8,50 Euro). Wo ich einen Salat mit Filetstreifen verputzte, bis auf's letzte Blatt.
Fortsetzung folgt...